...Aber bis in die 70er brauten die Hamburger Brauereien den Senatsbock.
Das war ein dunkler Doppelbock. Das Bier mochte ich am liebsten.
Er war allerdings recht stark ...

Die Geschichte

von Zylindern Humpen und Boxweltmeistern

Zeitsprung: Freitag, 10.01.1958. Mit Wucht schlägt Polizeipräsident Bruno Georgis den Zapfhahn in das erste Fass des diesjährigen Senatsbocks. Ein großzügig bemessener Strahl des dunklen Gebräus wird in den Probierhumpen abgefüllt und kurz darauf offiziell bewertet. „Dieses Getränk ist zum menschlichen Genuss geeignet“ wird fröhlich verkündet. Wenig später fliegen Hüte und Zylinder während der feierlichen aber auch ausgelassenen Zeremonie. Kurz vor Mitternacht wird selbst Max Schmeling beim Tanzen gefilmt...

Quelle: YouTube

Erstaunlich, sympathisch und köstlich

Die Tradition des Hamburger Senatsbocks ist in vielerlei Hinsicht erstaunlich und vor allen Dingen sympathisch. Schon das Co-Brewing, das gemeinschaftliche Einbrauen, bei dem sich gleich fünf Brauereien beteiligten, war in der Nachkriegszeit ein Novum. Auch, dass man die Gemeinschaft feierte und zusammen mit Freunden das neue Jahr begrüßte, zeugte – ganz hanseatisch von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung. Die fünfte Jahreszeit, die Bockbierzeit, geriet als Zeichen des Miteinanders irgendwann zwischen damals und heute in Vergessenheit.
Schade eigentlich, wie wir fanden.

Die Rückkehr des Senatsbocks 2015

Glücklicherweise trafen sich die Brauer vom Block Bräu, dem Brauhaus Joh. Albrecht, der Gröninger Privatbrauerei, der Kehrwieder Kreativbrauerei und von der Ratsherrn. Seit Ende 2013 arbeiteten Sie an der Rezeptur eines neuen Senatsbocks. Und jetzt ist er wieder da – Die Tradition lebt wieder auf!

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Willkommen bei Ratsherrn
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